Sanierung der größten hessischen Grundschule mit WEP als privatem Partner erfolgreich beendet - erneut Kosteneinsparung!
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- 30. November 2007
Auch die vierte Schulsanierung im Rahmen des gemeinsamen PPP-Projektes von WEP und dem Kreis Groß Gerau ist erfolgreich beendet worden. Am 23. November wurde die Pestalozzischule Raunheim in einer Feierstunde eingeweiht. In drei Jahren und vier Monaten ist bei laufendem Schulbetrieb und ohne Auslagerung der Klassen in Containerprovisorien eine Schule entstanden, die andere neidisch machen kann. So wurde laut Architekt "eine Modernisierung durchgeführt, die weit über das übliche Maß hinausgegangen sei. Die Schule wurde fit gemacht für die nächsten Jahrzehnte." Die Pestalozzischule erhielt als einzige Grundschule im Kreis einen großzügigen Ganztagesbereich. Zu den weiteren Besonderheiten der neuen Schule gehören die Schallschutzfenster die mit Unterstützung der Fraport AG eingebaut werden konnten, sowie die Einrichtung von Lehrerarbeitsplätzen - im Kreisgebiet bisher einmalig. Auch ökologisch wurden Schwerpunkte gesetzt. So wurde eine Holzhackschnitzelanlage gebaut, die die Schule und das benachbarte Hallenbad umweltfreundlich mit Wärme versorgt. Der Schulelternbeiratsvorsitzende brachte es bei der Eröffnungsrede schließlich auf den Punkt und sagte: „Unsere neue Schule ist ein Schmuckstück, um das uns viele beneiden werden!“ Trotz der hohen Standards konnten bei der Sanierung 600.000 Euro gegenüber Budgeteingespart werden, ohne bei den Qualitäten Abstriche zu machen. Das Sanierungsvolumen beläuft sich daher auf 10,8 Mio. Euro, veranschlagt waren 11,4 Mio. Euro.
Durch das professionelles Projektmanagement von WEP belaufen sich die Kosteneinsparungen bei den Schulsanierungen im Rahmen des PPP-Projekts des Kreises Groß Gerau und der WEP auf mittlerweile 4,2 Mio. Euro (inkl. realisierter Zusatzleistungen).

Heuer Dialog in Leipzig - WEP stellt die Entwicklung der Alten Messe auf dem Weg zum lebendigen Stadtquartier vor.
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- 20. November 2007
"Leipzig: Vom Newcomer zum (Immobilien)-Dauerbrenner" - unter diesem Titel präsentierte "Bernd Heuer Dialog" am 14.November den Standort-Dialog Leipzig. In einem gemeinsamen Themenkomplex mit den derzeit größten Leipziger Hochbauvorhaben, Uni-Campus und Brühlbebauung präsentierte WEP-Geschäftsführer Gregor Bogen die Entwicklung der Alten Messe Leipzig auf dem Weg zu einem lebendigen Stadtquartier und damit auch die Erfolge der Zusammenarbeit von WEP und der Stadt Leipzig in einer ÖPP-ähnlichen Partnerschaft.
Vortrag: "Alte Messe Leipzig - Auf dem Weg zum lebendigen Stadtquartier"
topBahnhof Rüsselsheim - ZOB und Empfangsgebäude sehr gut angenommen
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- 16. Oktober 2007
Der neue Zentrale Omnibusbahnhof hat bereits seit mehr als einem Jahr seine Bewährungsprobe im täglichen Betrieb erfolgreich bestanden und wird von den Fahrgästen bestens angenommen. Ebenfalls auf ungeteilte positive Resonanz stößt das installierte Dynamische Fahrgastinformationssystem, welches den Reisenden Bus- und Verbindungen des Schienennahverkehrs auf großen Leuchttafeln übersichtlich anzeigt.
Das neue Empfangsgebäude ist ebenfalls Ende 2006 an die Deutsche Bahn, DB Station und Service, dem bestimmungsgemäßen Gebrauch übergeben worden. Alle Flächen im Gebäude sind vermietet. Die Handelsflächen im Erdgeschoß sowie das eingerichtete Café "Stellwerk" werden rege frequentiert.
Im Hinblick auf den mobilitätsbehindertengerechten Ausbau ist der erste von 2 Aufzügen am Hausbahnsteig eingebaut und gleichfalls an die Bahn übergeben worden. Bezüglich des zweiten Aufzuges beim Mittelbahnsteig laufen derzeit noch Genehmigungsverfahren, da die Platzverhältnisse besondere Anforderungen stellen.
Der Bahnhofsvorplatz sowie die angrenzenden Straßenbereiche konnten zwischenzeitlich ebenfalls ihrem bestimmungsgemäßen Gebrauch an die Stadt Rüsselsheim übergeben werden. Restarbeiten an Anschlußpunkten laufen noch. Der Bahnhofsvorplatz hat seine Feuertaufe mit dem Public viewing anläßlich der Fußballweltmeisterschaft im Sommer 2006 erfolgreich bestanden.
Insgesamt ist das gesamte Erscheinungsbild des Bahnhofsplatzes und dessen Umfeldes durch die Neubauprojekte ZOB und Empfangsgebäude erheblich aufgewertet - verschiedene andere Gebäudeeigentümer/Anrainer haben ihre angrenzenden Objekte verschönert. So konnte entsprechend den Vorstellungen der Stadt Rüsselsheim ein attraktives Gesamtensemble in der Innenstadtgestaltung verwirklicht werden, woran WEP und WMP in Projektleitung und -steuerung als Vertretung des Bauherren, Stadtwerke Rüsselsheim GmbH, einen nicht unmaßgeblichen Anteil haben.
topWEP betreut gemeinsam mit Prof. Dr. Alfen (Bauhaus- Universität Weimar) und Dr. von Erdely (Ernst & Young) Diplomarbeit zum Thema PPP im Bäderbereich
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- 10. September 2007
Gemeinsam mit den anerkannten Experten für Public-Private-Partnership, Prof. Dr. Hans Wilhelm Alfen und Alexander Leupold von der Bauhaus-Universität Weimar und Dr. Alexander von Erdely von Ernst & Young begleitete WEP Prokurist Gregor Bogen die Diplomarbeit von Alexander Müller, Absolvent des Studienganges Bauingenieurwesen an der Bauhaus Universität Weimar. Thema der Arbeit war die „Untersuchung der Realisierbarkeit von regionalen Bädernetzwerken im Rahmen eines PPP-Modells unter Berücksichtigung von Finanzierungs-, Errichtungs- und Betreibungsaspekten als Modellprojekt.“ Die Arbeit befasst sich vor dem Hintergrund der angespannten Haushaltslage in zahlreichen deutschen Kommunen mit Möglichkeiten und Chancen, mittels öffentlich – privater Partnerschaften die Situation im defizitären Bäderbereich zu verbessern.
Die Diplomarbeit gibt eine kompetente Untersuchung der Anwendung verschiedener PPP-Modelle im Bädersektor wieder. Durch die Kooperation konnten praxisnahe Aspekte bei der Bearbeitung berücksichtigt werden.
topWEP - entwickelt eines der interessantesten Neubauvorhaben in Frankfurts TOP Stadtteil Westend Süd
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- 24. August 2007

Auf dem Gelände des ehemaligen Westendhotels entstehen in exklusiver und zentraler Lage auf einem großzügigen Grundstück zehn hochwertige Eigentumswohnungen, davon zwei Wohnungen im Penthouse-Stil.
Initiator des hochwertigen Wohnbauvorhabens ist die WEP-Projektentwicklungs- GmbH & Co. KG zusammen mit einem Partner.
Die Wohnungen werden jeweils eine Größe zwischen 170 und 210 Quadratmetern haben und alle über einen Tiefgaragenstellplatz mit direktem Zugang zum Haus sowie über einen Balkon mit Südwest-Ausrichtung verfügen.
Die Gestaltung des Hauses orientiert sich an der klassischen Westendbebauung und basiert auf einem Entwurf des Architektur-und Planungsbüros Horn Natural Balance. Designer Eberhard Horn hatte bei der Planung stets ein atmosphärisches Wohnhaus in modernem Design vor Augen, das mit dem Blick über die Dächer Frankfurts zusätzlich punktet. Ansprechend ist auch die freie Sicht auf die historische Kirche in süd-westlicher Richtung, die zudem unverbaubar ist. Ein besonderes Element ist das an die hochwertigen Wohnungen angepasste Sicherheitskonzept, dass über eine lückenlose Überwachung der eingezäunten Grundstücksgrenzen sowie des Gebäudes und aller Wohnungen verfügt.
Dieter Lenz, Geschäftsführer des Maklerbüros Citygrundbesitz, das bereits durch Projekte wie den Umbau des Kulturdenkmals Siesmayerstaße 9 in Eigentumswohnungen auf sich aufmerksam machte und auch die Modernisierung der ehemaligen Kanzlei von Graf Lambsdorff am Holzhausenpark federführend begleitete, bezeichnet das Vorhaben als "das interessanteste aktuelle Projekt im Westend".
Interessierte werden sich nicht lange gedulden müssen: Anfang 2008 werden die Arbeiten beginnen; die Fertigstellung ist Mitte 2009 vorgesehen.
Das Projekt ist nicht nur für Eigennutzer, sondern auch für Anleger interessant, da in dieser begehrten Lage Grundstücke mit großem Grünbereich rar sind.
Nähere Informationen erhalten Sie unter
www.westend15.info
Sanierung der Wentzinger Schulen in Freiburg - WEP übernimmt nach europaweiter Ausschreibung die Projektsteuerung
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- 08. August 2007

Die Stadt Freiburg beabsichtigt den Gebäudekomplex Wentzinger Schulen, Gymnasium und Realschule einschließlich der beiden Turnhallen und der Freisportanlage zu sanieren. Durch die Sanierungsmaßnahmen soll der Vermögensverfall der Schulen beendet werden und die Gebäude für die künftige Bewirtschaftung optimiert werden.
Aufgrund der hohen Kompetenz und der großen Erfahrung bei Schulsanierungsprojekten wurde die WEP-Projektentwicklungs- GmbH & Co. KG von der Stadt Freiburg, im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung für die Projektsteuerung bei diesem anspruchsvollen Vorhaben ausgewählt.
Vorrausichtlicher Beginn der Baumaßnahmen, die bei laufendem Schulbetrieb ausgeführt werden sollen, wird im Sommer 2008 sein. Derzeit werden die Grundlagen für die Sanierung der für die Bauweise der 70er -Jahre typischen Gebäude, mit einer Bruttogrundfläche von ca. 21.700 qm, geschaffen. Durch die Entwicklung eines zukunftsorientierten, bedarfsgerechten und wirtschaftlichen Sanierungskonzeptes soll hier zunächst der Grundstein für die Entstehung einer nachhaltigen Schulimmobilie mit maximalem Nutzwert gelegt werden.
Das voraussichtliche Projektvolumen wird auf ca. 13. Mio. Euro beziffert. Die Fertigstellung der Baumaßnahmen ist für 2010 geplant.
topWEP unterstützt die Stadt Rüsselsheim bei der Projektleitung für den Neubau der Eichgrundschule
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- 23. Juni 2007

Für das 6 Mio. Euro teure Neubauvorhaben "Eichgrundschule - Rüsselsheim" ist die WEP-Projektentwicklungs- GmbH & Co. KG von der Stadt Rüsselsheim mit der Unterstützung der Bauherrenaufgaben und Projektleitung vor Ort betraut worden.
Neben dem Neubau des Bahnhof Rüsselsheim, wo WEP das Projektmanagement d.h. Projektleitung und Projektsteuerung wahrnimmt ist dies das zweite große Vorhaben in Rüsselsheim, bei dem WEP die Bauherreninteressen vertritt und für die Einhaltung der Projektziele Sorge trägt.
Auf der Basis eines architektonisch anspruchsvollen Entwurfs des Architekturbüros Sartorius + Partner entsteht am Rüsselsheimer Ostpark eine zeitgemäße und hinsichtlich Betriebs- und Unterhaltskosten optimierte Schule. Dem Neubau ging der Abbruch des schadstoffbelasteten und energetisch sehr unwirtschaftlichen Altbaus aus den 50er Jahren voraus. Ergänzend zur Schule wird eine Sporthalle gebaut, die auch zur Vereinsnutzung zur Verfügung stehen wird. Der Gebäudekomplex wird eine BGF von rd. 3.700 qm und eine Nutzfläche von rd. 2.200 qm aufweisen.
Die Einweihung des neuen Schulgebäudes ist für das Frühjahr 2008 geplant. Ende März wurden die Rohbauarbeiten beendet. Derzeit laufen die Arbeiten zum Innenausbau.
topBIO CITY Erweiterung - WEP übernimmt die Projektsteuerung.
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- 03. Mai 2007
Die Leipziger Gewerbehof GmbH & Co. KG (LGH) und die Stadt Leipzig beabsichtigen, den Gebäudekomplex der BIO CITY Leipzig am Deutschen Platz um einen 3. Bauabschnitt zu erweitern.
Die ersten beiden Bauabschnitte der BIO CITY mit ca. 20.000 m² Nutzfläche sind fast vollständig mit Nutzern aus dem Bereich Gesundheit, Biotechnologie und Forschung belegt. Deshalb wird ein Erweiterungsbau notwendig, um den vorhandenen Flächenbedarf zu befriedigen.
Mit einem geplanten Investitionsvolumen von 13,5 Millionen Euro soll ein 6.400 Quadratmeter großer Neubau errichtet werden, um dadurch etwa 5.500 Quadratmeter zusätzliche Gewerbefläche zu schaffen. Es soll ein Mix aus Laborflächen und Büroflächen entstehen.
Wie schon bei den ersten beiden Bauabschnitten, bei denen WEP Aufgaben der Projektleitung und Projektsteuerung erfolgreich wahrgenommen hatte wird das Projektteam der WEP auch beim Erweiterungsbau den Bauherren durch professionelle Projektsteuerung unterstützen. So konnte der erste Bauabschnitt der Bio City trotz widriger Rahmenbedingungen, wie extremen Wetterbedingungen, Insolvenzen und Streiks einige Monate vor dem Sollfertigstellungstermin eröffnet werden. Und auch kostenseitig war das Projekt ein voller Erfolg. So konnten die Plankosten unterschritten werden und Zusatzleistungen realisiert werden.
topWMP - Projektsteuerer beim Umbau der Stadthalle Langen
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- 24. April 2007
Die WMP-Projektmanagement GmbH, Tochtergesellschaft der WEP, wurde für den Umbau und die Sanierung der Stadthalle in Langen mit der Projektsteuerung beauftragt.

In den kommenden zwei Jahren wird die hessische Stadt Langen ihre Stadthalle sanieren und umbauen.Ca. 15 Mio. Euro sollen bei dem prestigeträchtigen Vorhaben investiert werden. Bauherrin ist die Städtische Bäder Langen GmbH, in deren Auftrag das Projekt von den Kommunalen Betrieben Langen geleitet wird.
Die WMP - Projektmanagement GmbH wird die kommunalen Betriebe Langen bis zur Fertigstellung des Vorhabens, voraussichtlich im Herbst 2009, umfangreich beim Projektmanagement unterstützen.
Die in den 70er Jahren erbaute und intensiv genutzte Stadthalle soll nach den Plänen des renomierten Darmstädter Architekturbüros Kramm & Strigl umgebaut und architektonisch stark aufgewertet werden. So ist beispielsweise ein Glasanbau geplant, der zum Einen das Aussehen des 30 Jahre alten Betonbaus prägen wird und gleichzeitig der integrierten Stadtbücherei wesentlich mehr Raum bieten soll. Auch die städtische Sammlung zeitgenössischer Glasmalerei soll teilweise in der neuen Stadthalle untergebracht werden. Der neue Saal, in dem 2.500 Leute stehend Platz finden können, wird die Stadthalle zu einem attraktiven und konkurrenzfähigen Veranstaltungsort im Rhein-Main-Gebiet machen.
Derzeit laufen die Planungsarbeiten, geplanter Baubeginn soll im Mai 2008 sein.
topFeierstunde zum Abschluss der Sanierung und des Umbaus der Martin-Buber-Schule am 19.04.07 in Groß-Gerau
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- 23. April 2007
Beitrag von Herrn Andreas Graichen, Projektleiter bei der WEP-Projektentwicklungs-GmbH & Co. KG, dem privaten Partner des Kreises Groß-Gerau
Sehr geehrter Herr Landrat, sehr geehrter Herr Friedrich, werte Gäste,
im Frühjahr vor 5 Jahren hat die wegweisende Zusammenarbeit des Kreises Groß-Gerau in einer öffentlich privaten Partnerschaft mit der privaten WEP- Projektentwicklungs-GmbH & Co. KG begonnen. Als Projektleiter war ich im Rahmen dieser Partnerschaft bereits für die Sanierung der baugleichen Schulen Anne-Frank-Schule, Raunheim, und IGS-Mainspitze, Ginsheim- Gustavsburg, zuständig. Heute kann mit der Martin-Buber-Schule die dritte große sanierte und umgebaute Schule eröffnet werden. Auch diese Schule ist pünktlich fertig geworden und ähnlich wie bei der IGS-Mainspitze, deren Sanierung im Januar fertig gestellt wurde, haben wir trotz Umsetzung fortlaufender Verbesserungen im Zuge der Sanierungsabwicklung eine deutliche Budgetunterschreitung erreichen können.
Der Landrat hat die Vorzüge dieser Zusammenarbeit bereits herausgestrichen. Wir möchten an dieser Stelle nochmals die Besonderheiten der vom Kreis Groß-Gerau gewählten Zusammenarbeit erläutern:
Bei der Gründung der Projektmanagement Schulsanierung Kreis Groß-Gerau GmbH vor 5 Jahren stand nicht wie beim benachbarten Kreis Offenbach der Gedanke eines Outsourcings bzw. einer Privatisierung der Aufgaben des Kreises im Vordergrund. Während der Kreis Offenbach die komplette Verantwortung für alle Schulimmobilien auf zwei private Gesellschaften übertragen hat ist es beim Kreis Groß-Gerau nicht nur bei der Verantwortlichkeit des Kreises geblieben, er hat auch mit 51 % die Mehrheit in der PMS. Die Schul- und Gebäudeverwaltung mit all ihrem Know-how und ihren Erfahrungen bleibt beim Kreis Groß-Gerau komplett erhalten. Die PMS ergänzt das Know-how des Kreises, ersetzt es aber nicht.
Der Kreis ist durch 5 Aufsichtsratsmitglieder in der PMS vertreten, die Kreisausschuss, Kreistag und die Verwaltung repräsentieren; die Grundsatzentscheidungen über die Sanierungen fällt der Kreistag und wir haben eine gemeinsame Geschäftsführung. Dies sind alles wichtige Elemente für eine wirklich partnerschaftliche Zusammenarbeit unter Wahrung der Gremienkompetenzen.
Vor allem dort, wo der private Projektmanager auf Grund seiner anderen Struktur effizienter und erfolgreicher arbeiten kann, wird die PMS mit ihrem privatem Partner WEP tätig. Wir als WEP kümmern uns um das Projektmanagement bei den Schulsanierungen, wir steuern und koordinieren das Projekt und wir sorgen für den so wichtigen Interessenausgleich zwischen den Nutzern - Schüler und Lehrerschaft - und dem Immobilieneigentümer, dem Kreis Groß-Gerau.
Unsere zentrale Aufgabe ist es, mit den vom Kreis zur Verfügung gestellten Mitteln sparsam umzugehen und dadurch ein optimales Ergebnis zu erreichen. Zu was würden Mehrkosten führen? Angesichts der fehlenden öffentlichen Mittel könnte woanders nicht saniert werden und dies wäre nicht verantwortbar.
Das Wort „Einsparung“ wird häufig missverstanden. Es klingt ja zunächst einmal so, als würden wir hier und dort etwas von der Ausstattung wegnehmen oder Abstriche an der Qualität machen, um zu einem billigeren Preis zu kommen. Dies ist nicht so! Auf der Basis der Standards des Kreises stehen wir für eine optimale Qualität und für einen funktionsgerechten Ausbau, damit die Schule ihren Bildungsauftrag erfüllen kann. Unser Ziel ist das intelligente Sparen, das Vermeiden von teuren Bauablaufstörungen, späten Umplanungen und verzögerten Entscheidungen.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: der Kreistag hat für die Sanierung der Martin-Buber-Schule ein Gesamtbudget von 13,68 Millionen Euro genehmigt. Obwohl im Zuge der Realisierung sinnvolle Verbesserungsmaßnahmen in Höhe von rund 0,3 Mio. Euro hinzukamen und allein die Mehrwert-steuererhöhung mit 0,1 Mio. Euro zu Buche schlägt, können wir bei einer aktuellen Kostenprognose von 12,75 Mio. Euro von einer Unterschreitung von 1,33 Mio. Euro ausgehen. Dies sind fast 10 % bezogen auf das vom Kreistag genehmigte Budget.
Im März 2003 hat der Kreis Groß-Gerau die Sanierungs- und Umbauaufgabe auf die PMS übertragen. Seitdem sind 48 Monate vergangen, davon etwa 32 Monate Bauzeit und 16 Monate Zeit für Planung und Ausführungs-vorbereitung. Nicht nur die Schule wurde in 3 Bauabschnitten bei laufenden Betrieb saniert, sondern auch beide Sporthallen wurden jeweils separat in Einzelabschnitten von 8 Monaten Dauer saniert, einschließlich einer viermonatigen Unterbrechung im Winter 2005/2006, um während der kalten Jahreszeit beide Hallen für den Schul- und Vereinssport zur Verfügung zu haben.
In der Planungsphase war Herr Kirsten-Schmidt Schulleiter und damit der wichtigste Ansprechpartner auf Nutzerseite. Frau Burow-Hilbig als stellvertretende Schulleiterin unterstützte ihn dabei und führte nach seinem Ausscheiden die Aufgabe solange weiter, bis Herr Friedrich im Herbst 2004 pünktlich zum Beginn der Sanierung die Stelle des Schulleiters übernahm.
Was hieß das für Herrn Friedrich? Eigentlich war zu diesem Zeitpunkt alles fertig geplant, nichts mehr änderbar und nur noch die mühsame und viel Ärger bereitende Umsetzung im Gange. Wir haben es trotzdem geschafft, noch die eine oder andere bauliche und funktionale Änderung so hinzubekommen, dass auch Herr Friedrich sich mit dem Ergebnis identifizieren kann.
Wir möchten uns als WEP-Projektentwicklung an dieser Stelle ganz besonders bei ihm bedanken, denn wir haben ihn als einen immer ansprechbaren und schnell reagierenden Schulleiter kennengelernt. Vor allem seine Geduld haben wir schätzen gelernt, denn natürlich gibt es bei einem so komplexen Bauablauf wie bei einer Schulsanierung immer wieder Misslichkeiten, die ohne diese Geduld viel schwerer zu bewältigen gewesen wären.
Insgesamt waren 60 Firmen auf der Baustelle tätig, davon 36 in der Schule und 24 in den beiden Sporthallen. Jede dieser 60 Firmen musste so gesteuert werden, dass sich niemand gegenseitig behindert und erforderliche Vorarbeiten jeweils termingerecht fertig werden. Dies war sowohl für uns als dem verantwortlichen Projektsteuerer als auch für die Oberbauleitung des Architekten und der Fachingenieure eine große Herausforderung. Auch in diesem Team hat die Zusammenarbeit gut geklappt und dafür möchte ich an dieser Stelle herzlich Dank sagen.
Bei der termingerechten Fertigstellung der Sanierungsmaßnahme hatten wir das Glück, dass es nur zu einem einzigen Insolvenzfall gekommen ist, der zudem keine Mehrkosten ausgelöst hat. Bei den anderen Schulen war die Zahl der Insolvenzen jeweils deutlich größer, wobei - wie Sie wissen - die vergangenen 5 Jahre für die Baubranche eine harte Zeit mit vielen Insolvenzen war.
Das wir eine Budgetunterschreitung von 1,33 Mio. Euro erreichen konnten, ist auch eine Folge des sehr günstigen Preisniveaus bei den Baupreisen bis Anfang des vergangen Jahres. Seitdem sind die Preise konjunkturbedingt erheblich angezogen. Es ist also durchaus ein Glücksfall, dass wir mit dem straff durchgeführten Sanierungsprogramm der PMS ganz überwiegend noch die Niedrigpreisphase bis Anfang 2006 ausnutzen konnten. Die nächsten Schulsanierungen werden aufgrund der Baupreissteigerung mit Sicherheit teuerer werden.
Betrachtet man die Schule jetzt, kommt man nicht umhin festzustellen, dass es eine schöne Schule geworden ist. Ich denke auch die Schulgemeinde hat die neu hergerichteten Unterrichtsräume, den neugeschaffenen Ganztages-bereich und die neugestalteten Innenhöfe mit Freude in Besitz genommen und hoffe, dass der jetzige Zustand lange erhalten bleibt und die Schulgemeinde sorgsam mit dem Geschaffenen umgeht.
An dieser Stelle würden wir als WEP-Projektentwicklung als Dankeschön einen Scheck über 1.000 Euro an die Schule überreichen. Bei der Martin-Buber-Schule ist dieser Betrag auf Wunsch der Schule aber schon für ein ganz spezielles Projekt ausgegeben worden, nämlich für das extern erstellte Farbkonzept. Dies war eine Idee der Schule und Sie können sich beim anschließenden Rundgang davon überzeugen, dass die Idee gut gelungen ist. Für dieses Farbkonzept haben wir als WEP einen Beitrag von 1.000 Euro geleistet.

v.l.: WEP-Projektleiter Andreas Graichen, Landrat Enno Siehr, Schulleiter Heiner Friedrich
1,2 Mio. Euro Kosteneinsparung! - Zweite Schulsanierung im Rahmen des PPP-Modells mit dem Kreis Groß - Gerau erfolgreich beendet.
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- 21. März 2007
Im Februar 2007 wurde die zweite Schulsanierung im Rahmen eines Public-Private-Partnership Projekts im Kreis Groß Gerau mit WEP als privatem Partner des Kreises, erfolgreich beendet. Die integrierte Gesamtschule - Mainspitze in Ginsheim-Gustavsburg konnte nach 31 Monaten Bauzeit bei laufendem Betrieb termingerecht und mit deutlicher Unterschreitung der budgetierten Kosten fertig gestellt werden.
Der Kreistag des Kreises Groß Gerau hatte für die Sanierung von Schule und Sporthalle sowie für die Einrichtung eines Ganztagesbereiches ein Budget von 13,37 Millionen Euro vorgegeben. Im Projektverlauf wurden außerdem Mehrleistungen in Höhe von 240 Tausend Euro festgelegt, so dass es ein Gesamtbudget in Höhe von 13,6 Millionen Euro einzuhalten galt.
Mit 12,4 Millionen Euro tatsächlich angefallenen Kosten konnten Einsparungen in Höhe von 1,2 Millionen Euro erzielt werden, was 9% des Gesamtbudgets entspricht.
Pro Kopf entstanden bei 700 Schülern etwa 1.770 Euro Sanierungskosten, die der Kreis verausgabt hat. Der eingesparte Betrag von etwa 1,2 Millionen Euro ermöglicht es dem Kreis rechnerisch, bei gleichen Ausgaben je Kopf Schulraum für etwa 70 weitere Schüler zu sanieren. Damit hat sich das PPP-Modell und die hochwertige Projektsteuerung durch den privaten Partner des Kreises, WEP-Projektentwicklung, "gerechnet".
In rund 31 Monaten Bauzeit wurden bei laufendem Schulbetrieb 62 Einzelgewerke abgewickelt, das heißt 62 mal wurden Aufträge ausgeschrieben, Zuschläge erteilt und 62 Auftragnehmer waren über die verschiedenen Bauabschnitte hinweg so zu koordinieren und zu begleiten, dass qualitativ hochwertig gebaut, die Termine eingehalten und keine zusätzlichen Kosten beim Bauherren abgeladen wurden.
Trotz mehrerer Insolvenzen von am Bau beteiligten Firmen die erhebliche Probleme, Zeitverzögerungen und damit Mehrkosten verursachten konnten durch wirksame Steuerungsmaßnahmen des Projektteams und durch eine reibungslose Zusammenarbeit mit der Schule Fertigstellungstermine weitgehend eingehalten und die Kosten deutlich unterschritten werden.

v.l.: Fachbereichsleiter Schul- und Gebäudeservice Kreis Groß-Gerau, Jürgen Leise, Schulleiterin Dagmar Görting, Landrat Enno Siehr, WEP-Geschäftsführer Dr. Holger Koppe bei der Übergabe eines Spenden-Schecks
Gregor Bogen - Seit Januar 2007 Mitgeschäftsführer der WEP
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- 12. Februar 2007
Seit Januar 2007 ist Gregor Bogen der Mitgeschäftsführer der WEP - Projektentwicklungs- GmbH & Co. KG.
Gemeinsam mit dem bisherigen Alleingeschäftsführer Dr. Holger Koppe wird er zukünftig die Geschäfte des Unternehmens leiten. Gregor Bogen der seit dem Jahr 2000 bei WEP beschäftigt ist und bereits seit 2003 als Prokurist die Geschäftsführung verstärkte, wird schwerpunktmäßig die Leitung der Bereiche PPP, Projektentwicklung, Vermarktung und Akquisition übernehmen.
