Baubeginn für Energiezentrale auf ehemaligem ENKA-Gelände Kelsterbach

Auf dem ehemaligen ca. 14,7 ha großen ENKA-Gelände in Kelsterbach wurde am 3. Mai 2012 der erste Spatenstich für den Bau einer neuen Energiezentrale gesetzt. Inmitten der ehemaligen Industriebrache soll ein weitgehend autarkes Wohngebiet mit 180 Reihenhäusern entstehen, welche durch die Heizzentrale mit Energie versorgt werden.

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Foto: Bauschild für 1. Bauabschnitt des ENKA-Geländes

Zunächst werden im 1. BA mit einem Investitionsvolumen von ca. 3,5 Mio. € Versorgungsgräben gezogen und Leitungen gelegt. Es handelt sich hierbei um den Kanalbau und die Vortrassierung der Planstraße A, welche das Gelände von Westen kommend erschließen soll.

Das Controlling und die Steuerungsleistungen für die Planung, Vergabe und Realisierung der neuen Abwasser-und Verkehrserschließung, einschließlich Regenrückhaltebecken und Lärmschutzwand, übernimmt hierbei die WEP Projekt GmbH & Co. KG. Die Erschließungsleistung auf dem ehemaligen Werksgelände der Enka-Kunstfaserfabrik Kelsterbach beruht auf der Grundlage des städtebaulichen Erschließungsvertrages zwischen Stadt und Eigentümer. Die Realisierung der Erschließungsanlage erfolgt dabei unter der Berücksichtigung des Bahnbetriebes.

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Foto: Baustellenbesichtigung auf ENKA-Gelände
Quelle: Postl

Bereits im Oktober soll in der Heizzentrale ein Blockheizkraftwerk der Süwag fertig gestellt werden. Als Nebenprodukt liefert die Heizzentrale -zusammen mit einer Photovoltaikanlage- Strom für das Wohngebiet. Auftraggeber des 7 Millionen Euro teuren Projektes ist die Stadt Kelsterbach. Sie wird die Energiezentrale an die Süwag verpachten.

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Foto: Luftbild ENKA-Gelände