Erster Spatenstich für den Neubau eines Forschungsgebäudes des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung Halle-Jena-Leipzig - iDiv

Gestern haben Ministerpräsident Michael Kretschmer, Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange, der Abteilungsleiter Landesbau im Finanzministerium Bernd Engelsberger sowie die Rektorin der Universität Leipzig, Prof. Dr. Beate Schücking, den ersten Spatenstich für den Neubau eines Forschungsgebäudes des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung Halle-Jena-Leipzig (iDiv) vorgenommen.

Der Neubau in der Puschstraße befindet sich in unmittelbarer Nähe zum naturwissenschaftlichen Universitätscampus und der Deutschen Nationalbibliothek. Der Bau soll für Forschungsarbeit genutzt werden. Daneben sollen aber auch Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche angeboten werden. Das Bauprogramm umfasst Büro, Labor- und Lagerräume, aber auch eine kleine Bibliothek, einen Spielraum sowie Beratungs- und Seminarräume. Im Eingangsbereich wird ein von außen einsehbares mehrgeschossiges Foyer als Forum geschaffen. Zusammen mit den Seminarräumen im Erdgeschoss wird so eine Nutzung auch für größere Veranstaltungen ermöglicht.

Durch die unter Regie der Niederlassung Leipzig II des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement durchgeführte Baumaßnahme werden insgesamt ca. 4.600 m² Nutzfläche geschaffen. Die Kosten des Bauvorhabens sind mit ca. 33,9 Millionen Euro veranschlagt. Die Fertigstellung des Neubaus ist für Ende März 2020 geplant. Die WEP Gruppe ist bei dem Vorhaben von Planung bis Übergabe mit der Projektkontrolle betraut.

Visualisierung und Architektur: Depenbrock Partnerring GmbH & Co. KG Bielefeld

Architektonisch passt sich der Bau in Höhe und Struktur des Gebäudes an die bestehenden Forschungsgebäude an. Gleichzeitig werden von der weiteren Umgebungsbebauung wie dem ehemaligen sowjetischen Pavillon der Alten Messe vorgegebene Linien aufgegriffen. Die Fassade des Gebäudes wird mit markanten Kupferbändern und dunkelgrauen Fensterbändern gestaltet und nimmt so das Leitmotiv einer Biene als Symbol für einen wichtigen Organismus grafisch auf.