Spatenstich für zweiten Bauabschnitt des Luisenhofs 

Beim Projekt Luisenhof ist am Samstag der Startschuss für den zweiten Bauabschnitt gefallen. Bis Anfang 2018 entstehen schräg gegenüber dem Ledermuseum in drei Häusern insgesamt 81 Eigentumswohnungen.

 

Spatenstich Luisenhof 2.Bauabschnitt

 

Eigentümer der schon bezogenen Luisenhof-Wohnungen, Käufer und Interessenten waren am Samstagmittag von den Investoren eingeladen, um beim Spatenstich für den zweiten Bauabschnitt des bislang so erfolgreichen Großprojekts in der Innenstadt dabei zu sein. Die aktuellen Zahlen sprechen wohl dafür, dass es aktuell ähnlich erfolgreich läuft wie bei den 104 Wohnungen des ersten Bauabschnitts, für den vor drei Jahren der erste Spaten gestochen worden war. Von den nun entstehenden 81 Wohneinheiten sind bereits 45 verkauft, für 22 gibt es Reservierungen, sagte Oliver Heeb, Chef der gleichnamigen Darmstädter Consultingfirma. Er und sein Team sind für den Vertrieb zuständig und sie machten aus dem Spatenstich eine kleine sommerliche Party.

Neue Wohnungen auf ehemaligem Polizeiareal

Der zweite Abschnitt des Luisenhofs besteht aus drei Solitärhäusern mit jeweils 27 Eigentumswohnungen. Sie sind identisch mit den bestehenden Luisenhof-Bauten und werden auf dem sich Richtung Westen erstreckenden rund 5.000 Quadratmeter großen Areal der ehemaligen Polizeigaragen gebaut, die in nur zweieinhalb Wochen abgerissen wurden. Jost Hofmann, einer der Geschäftsführer, ist überzeugt vom Standort Offenbach. Er machte in seiner Rede auf den Strukturwandel aufmerksam, in dem sich die Stadt auch dank des immer enger werdenden Frankfurter Wohnungsmarkts befinde.

Die Ein- bis Drei-Zimmer-Eigentumswohnungen sind zwischen 38 und 110 Quadrameter groß. Durch das Zusammenlegen einzelner Zwei-Zimmer-Wohnungen können auch Vier-Zimmer-Wohnungen errichtet werden. Zusätzlich gibt es sechs Penthouse-Wohnungen mit jeweils etwa 120 Quadratmeter Wohnfläche. Die Kaufpreise beginnen bei 3.128 Euro pro Quadratmeter, der durchschnittliche Preis liegt bei 3.430 Euro. Die dazugehörige Tiefgarage umfasst 87 Stellplätze, acht davon sind als Behindertenstellplatz ausgelegt und 18 mit einer Stromzuleitung für das Laden von Elektrofahrzeugen versehen. Darüber hinaus gibt es mehr als 150 Abstellplätze für Fahrräder. Für Familien mit Kleinkindern ist ein neuer, großer Spielplatz geplant.

Weitere Häuser in Planung

Die Häuser des zweiten Bauabschnitts, erläuterte Oliver Heeb, werden von Bahnhof-, Luisen- und Frankfurter Straße zugänglich sein. Auf dem ehemaligen Parkplatz, blickte er voraus, sei in einem dritten, noch nicht konkret geplanten Bauabschnitt ein weiterer Solitär geplant. Hinzu komme auf der Rückseite des östlich angrenzenden Hochhauses ein Appartementhaus mit etwa 50 Wohnungen.